Frauen im Personenschutz
17.09.2015

Die Zeiten der muskelbepackten Leibwächter sind vorbei. Das Anforderungsprofil für Sicherheitskräfte im Personenschutz hat sich grundlegend geändert. Wo früher auf Abschreckung und sichtbare Präsenz gesetzt wurde, achtet man heute auf das Gegenteil. Das oberste Gebot ist heutzutage Deeskalation. Kunden erwarten von Sicherheitskräften ein möglichst unauffälliges, repräsentatives und diplomatisches Auftreten. Aufgrund dessen setzen, in der Sicherheitsbranche, immer mehr Unternehmen auf Frauen, denn gemischte oder rein weibliche Teams haben einen entscheidenden Vorteil.
„Aus Frauen und Männern bestehende Teams haben nachweislich eine deeskalierende Wirkung“, sagt eine Sprecherin. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Frauen besondere Fähigkeiten besitzen, wenn es darum geht potenzielle Attentäter zu identifizieren.

Im Personenschutz ist es von zentraler Bedeutung gefährliche Personen und Situationen frühzeitig zu erkennen. Durch Ihr sensibles Gespür, scheinen Frauen dies besser zu können, als ihre männlichen Kollegen. Das Bundeskriminalamt setzt im Personenschutz schon seit längerem auch Frauen ein. Dies geschieht z.B. aus kulturellen Gründen, beim Schutz von weiblichen Staatsgästen. Aus taktischer Sicht haben Frauen im Personenschutz besondere Vorteile, so dass BKA.

(Quelle: Die Welt)

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